Wer will heute noch Schüler sein?

Es ist kein Geheimnis, dass die Anforderungen an die Schüler von heute immer größer werden. Sie haben kaum noch Freizeit, um sich von dem ganzen Schulstress zu erholen. Es zählt nur noch die erbrachte Leistung und der Erfolg. Es wird dadurch einer enormer Druck auf die Schulkinder aufbebaut.

Kein Wunder also, dass viele Kinder dem Ganzen nicht mehr gewachsen sind und an den enormen Belastungen zu zerbrechen drohen. Der Artikel in der Augsburger Allgemeine zeigt, dass dieser Zustand auch den Lehrern und Verantwortlichen nicht entgangen ist.

Da sich diese Probleme in der Zwischenzeit auf das ganze dreigliederige Schulsystem ausgeweitet haben, werden Maßnahmen unternommen, um den Ganzen entgegen zu wirken.

Ein Pilotprojekt zu starten halte ich für den richigen Ansatz, gerade um zu sehen, wie die Maßnahmen angenommen werden und wie man das Ganze im laufenden Schulbetrieb organisiert.

 Doch reicht das wirklich aus?

Wäre jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um das Schulsystem mit all seinen Facetten neu zu bewerten. Müssten sich die Verantworlichen nicht an dieser Stelle fragen: Woran liegt es eigentlich, dass die Schüler dem Ganzen nicht mehr gewachsen sind?

Meiner Meinung nach, wird hier nur an den Symp­­tomen rumgedoktert, statt nach den Ursachen suchen.

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