Stonehenge

Man hat schon viele Geschichten über den Ort Stonehenge gehört und auch ich verbinde mit diesem Ort irgendwie etwas Mystisches.
Da die Steine nur eine Stunde von unserem Hotel entfernt waren, haben wir gedacht ein Besuch von Stonehenge, wäre ein schöner Abschluss von unserem Urlaub.
Wir kamen nach einer längeren Autofahrt an und sahen von Weitem auf dem nächsten Hügel die magischen Steine schon stehen. Allerdings auch die Blechlawine an Autos daneben.
Wir haben uns dann spontan dazu entschieden in einen Feldweg einzubiegen, um dort zu parken und um uns das Ganze erst einmal von der Ferne anzuschauen.
Wir standen direkt am Zaun, der das Gebiet um Stonehenge großflächig einzäunt.
Nachdem wir ausgestiegen waren, hatte sich bei mir ziemlich schnell eine Ernüchterung eingestellt, da von dieser Magie und Mystik nichts vorhanden war. Ich weiß nicht, was ich von diesem Ort erwartet habe, aber zumindest ein kleines Feuerwerk hätte schon drin sein müssen.
Wir haben uns dann die Steine und das Schauspiel drumherum (Menschenmassen die sich um die Steine schlängeln) sehr lange beobachtet.
Das tolle und schöne Erlebnis für mich, bei diesem „Fernbesuch“ der Steine war, dass je länger ich da an diesem Zaun stand und die Steine betrachtet habe, um so mehr konnte ich diese Ort geniessen und das Besondere daran ein kleines bisschen spüren.

Wir haben uns dann gegen einen direkten Besuch der Steine entschieden, was für mich genau die richtige Entscheidung war, da die Menschenmassen (man wird an den Steinen vorbeigeschoben) die Stimmung kaputt gemacht hätten.

#

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.