Original Unverpackt – Ein Laden ohne Müll

Das Internet hält so manche Überraschung bereit und so bin ich beim Durchstöbern meiner Social Media Seiten auf den Internetauftritt von „Original Unverpackt“ gestoßen. Die Idee einen Supermarkt zu eröffnen, der Produkte weitestgehend ohne die ganze lästige Einwegverpackung anbietet, hört sich nach einer interessanten Idee an.

Das Konzept von Original Unverpackt:
Das Team besteht aus drei jungen Frauen aus Berlin, die in Deutschland den ersten nachhaltigen Supermarkt eröffnen wollen. Ihre Vision beschreibt einen Laden, der weitestgehend auf Einwegverpackungen verzichtet. Durch den Wegfall der Einwegverpackung werden wichtige Rohstoffe gespart und uberflüssiger Abfall vermieden. Die Kunden können ihre eigenen  Aufbewahrungsboxen mitbringen. Und es gibt die Möglichkeit im Laden ein wiederverwendbares Behältnis, oder eine recycelte Papiertüte zum Befüllen zu erhalten.

Beim Durchlesen des Konzeptes sind mir dann noch ein paar Fragen eingefallen. Ich hab darauf hin das Team angeschrieben und folgende Antworten bekommen:

Frage 1: In welcher Form wird die Ware dann bei euch angeliefert werden?
Team: Die Waren werden in großen wiederverwendbaren Behältern direkt vom Produzenten angeliefert, oder in großen Bulksäcken (z.B. 20 kg Reissack aus Baumwolle)

Frage 2: Fällt bei der Anlieferung mancher Waren nicht doch in irgendeiner Form Verpackungsmüll an?
Team: Versuchen wir zu vermeiden. Wo es nicht anders geht, fallen oben genannte Bulksäcke an. Aber auch für deren Recycling respektive Upcycling suchen wir nach Möglichkeiten.

Frage 3: Gibt es schon eine festen Termin, wann ihr eure Projekt in die Tat umsetzen wollt?
Team: Wenn´s am schönsten ist in Berlin: Diesen Sommer!

Die Idee die hinter diesem Konzept steht finde ich sehr unterstützenswert. Gerade wenn man bedenkt, wie oft man Produkte trotz lästiger und unnötiger Verpackung kaufen muss, weil man sie einfach braucht. Oder die unnötige Plastiktüte im Supermarkt, wenn man mal wieder den Rucksack, oder die größere Tasche zu Hause vergessen hat.
Mir gefällt die Vorstellungen in einem Laden einkaufen zu können, der auf unnötige Verpackung und Müll verzichtet. Dass die Müllvermeidung bereits bei der Anlieferung der Waren beginnt, vervollständigt das Konzept und macht es zu einer runden Sache.

Und wer träumt denn nicht davon mit der eigenen Tuberdose einkaufen zu gehen und dabei der Umwelt noch was Gutes zu tun.

Foto: sebastiankauer

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