Laufen für die Freiheit

Am 25. August ist es soweit und ich werde zum ersten Mal in meinem Leben einen Halbmarathon laufen.
Das Laufen im Wald habe ich schon länger für mich entdeckt. Mir macht diese Art von Sport richtig Spaß und er ist zu meinem Hobby und zu einer Leidenschaft geworden. Ich genieße dabei das Gefühl der Freiheit und Ruhe. Es gibt für mich nichts Schöneres, als früh morgens alleine im Wald zu laufen und das langsame erwachen der Natur mitzuerleben. Durch das intensive Lauftraining momentan, ist mein Laufpensum natürlich deutlicher höher als sonst, aber ich komm erstaunlich gut mit der enormen Anstrengung und Belastung zu recht. Für mich ist das ganze Projekt eine neue Herausforderung und einfach unendlich spannend, da ich bis jetzt noch keine Wettkampfluft geschnuppert habe.

Seit 6 Wochen bereite ich mich jetzt auf meinen Halbmarathon vor und folge dabei einem gut ausgearbeiteten Trainingsplan. Ich persönlich finde diesen Plan beim Trainieren sehr hilfreich, weil er dir genau vorgibt, wann welche Laufeinheit dran ist und er genau erklärt, welche Einheit was bewirkt.
Das erleichtert den Einstieg als Neuling ungemein und man hat das Gefühl, dass man in einer relativ kurzen Zeitspanne alles Schaffen kann. Ich versuche mich exakt an die Laufeinheiten zu halten. Bei den Tagen sieht es etwas anders aus, da achte sehr genau darauf, was mein Körper mir sagt. Das heißt, wenn ich merke heute macht ein Lauftraining keinen Sinn, verschiebe ich es einfach um einen Tag. Mir geht es mit dieser bewussten Entscheidung sehr gut, da ich dadurch in der Lage bin, bei den einzelnen Einheiten meine volle Leistung abzurufen. So bin ich den ersten Testlauf über 5 Kilometer in 27:57 min gelaufen. Diese Zeit hat mich richtig beflügelt und ich habe das Gefühl, dass jetzt alles möglich ist. Ich werde bei meinem ersten Wettkampf mein Bestes geben und wenn dabei noch eine gute Zeit herauskommt, um so besser.

Wie es dann der Zufall will, bin ich heute auf eine Aktion gestoßen, die sich Amnesty in Bewegung nennt.
Man stellt auf dieser Seite seinen Lauf als Projekt ein und legt dabei ein gewisses Spendenziel fest. Wenn das festgelegte Ziel dann bis zum Wettkampf erreicht wird, kommt es Amnesty International als Spende zu. Bei meinem Projekt liegt das Spendenziel bei 210 Euro. Das heißt, wenn 21 Leute 10 Euro spenden würden, wäre das Ziel erreicht. Ich finde das Ganze einfach eine tolle Idee und mir gefällt der Gedanke, dass ich mit meinem Lauf noch etwas bewegen kann und dadurch anderen Menschen helfe.

Also, wenn euch die Idee auch so gut gefällt wie mir, dann spendet für meinen Lauf und die gute Sache. Mein Motto dabei ist:

„Laufen für die Freiheit“

 

Ich habe mich am Trainingsplan für Halbmarathoneinsteiger von Alexander Ständer orientiert.
„Dieser Trainingsplan für Halbmarathon-Einsteiger sieht 3 bis 4 Trainingseinheiten pro Woche vor. Der zeitliche Aufwand liegt zwischen 2 Stunden 20 Minuten bis 4 Stunden Training pro Woche.“
(Mehr dazu findet ihr auf laufberater.com.)

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(6) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich bekomme schon beim Gedanken an einen Halbmarathon Schmerzen ;) Ich wünsche dir viel Erfolg beim Lauf und auch, dass dein Projekt ein Renner wird.

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  2. Ich habe vor einigen Jahren angefangen, Halbmarathons zu laufen. Bei deinem zuverlässigen Training werden sich die Schmerzen in Grenzen halten, wenn man sie überhaupt so nennen kann. Wichtig ist, nach meiner Erfahrung, dass du dir im Kopf klar wirst, was es bedeutet 21km zu laufen. Also auch einzuschätzen, wie du dir die Kraft über die Zeit einteilst und wann kommen deine Tiefpunkte (nicht Schmerzen) und wie reagierst du darauf. Ist vielleicht beim ersten Mal schwierig, aber mir hätte es damals geholfen, wenn es mir jemand so gesagt hätte. Dass du es schaffst ist klar; ich wünsche dir deshalb, dass du auch viel Spaß dabei hast.

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    • Danke für die klaren Worte und dass du deine Erfahrung mit mir teilst. Ich werde mir deine Tipps zu Herzen mehmen.

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