Fast zwei Jahre Kindle – Mein erneutes Fazit

Ich besitze jetzt seit fast zwei Jahren einen Kindle. Als ich ihn zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, war die Freude groß und sie sollte auch noch eine Weile anhalten, wie man hier nachlesen kann.

Meine Beurteilung fällt aber nach zwei Jahren deutlich schlecher aus.

Mit der Zeit hab ich mir auf dem Kindle eine stattliche Ansammlung an Büchern zugelegt. Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich inzwischen ein wenig den Überblick darüber verloren habe, wieviele verschiedene Bücher ich eigentlich besitze.

Und genau das stört mich mittlerweile am Kindle. Ich kann zwar unendlich viele Bücher mit mir herumtragen, aber es ist schlicht nicht möglich schnell ein Buch mit kurzes Inhaltsangabe abzurufen.

Und an diesem Punkt muss ich ehrlich zugeben, fehlt mir das bunte Taschenbuch mit seinen vielen Papierseiten und einer kurzen Inhaltsangabe auf seiner Rüchseite.

Ich bin gepannt, ob ich bei einem nächsten Besuch im Bücherladen, den vielen tollen Taschenbüchern noch widerstehen kann.

(6) Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Du hast doch auch beim Kindle die Möglichkeit auf die Kurzzusammenfassung zurückzugreifen. Dazu muss Dein Kindle aber online sein.
    Aber ich gebe Dir recht, eine Listenübersicht mit Kurzzusammenfassung wäre gut.

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  2. Ich kann dir da nicht so ganz zustimmen. Ich hab seit über 3 Jahren einen Kindle (mittlerweile sogar einen zweiten) und nutze ihn immer noch sehr gerne.
    Der Vorteil, nur ein „halbes Taschenbuch“ mitzunehmen statt einem ganzen oder gar einem fettem Hardcover überwiegt bei mir total. Aber ich bin auch nicht der Typ Leser, der nach 2 Monaten oder Jahren ein Buch nochmal liest oder was nachschaut. Wenn ich ein Buch gelesen habe, dann wird es vom Gerät gelöscht. Das hält die Anzahl der Bücher auf dem Kindle klein… Und wenn ich doch noch mal was nachschauen will, dann kann ich das Buch auch nochmal auf dem Tablet herunterladen und dort nachlesen.
    Aber vermutlich bin ich auch ein anderer Leser-Typ als du. Bei mir wird ein Buch nicht unbedingt pfleglich behandelt, ein Taschenbuch wird bei mir gerne mal hinten komplett umgeknickt, denn ein gelesenes Buch muss ich Bücherregal danach nicht wie neu ausssehen (wie bei einer befreundeten gelernten Buchhändlerin & Buchwissenschaftlerin). Ein Buch ist für mich vor allem eins: Unterhaltung. Und nachdem es mich unterhalten hat muss es keinen Ehrenplatz im Bücherregal im Wohnzimmer bekommen. Manchmal landet es einfach im Keller. Oder wie letztens beim Umzug: In Kisten sind 90% zur Stadtbibliothek gekommen und denen gespendet worden. Aber das waren auch eher ältere Bücher, da ich seit dem Kauf des Kindles bis auf 2 Ausnahmen keine physischen Bücher mehr für mich selbst gekauft habe…

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    • Danke für deine ausführliche Antwort. Ich finde deine Ausführungen sehr interessant. Vielleicht ist es auch wirklich entscheidend, welche Art von Lesetyp man ist, um den Kindle optimal zu nutzen.

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    • Taschenbücher waren in ihrer Anfangszeit als Einwegartikel gedacht, die man nach der Lektüre wegwarf. Damals haben sie aber noch keine neun Euro gekostet…

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  3. Der größte Nachteil für mich am Kindle ist, dass man sich Bücher nicht teilen kann. Ich lese eine Menge Krimis und die teile ich gerne mit Freunden. Es wäre ok, wenn die Bücher auf dem Kindle deutlich billiger sind. Sind sie aber nicht. Oder ich nutze ein Büchertauschregal im Café um die Ecke. Geht auch nicht mit Kindle.

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