Die gemeinsame Geschichte – Die Kiste Teil 2

Für die Fortsetzung der Geschichte, habe ich von Lukas viele tolle Schlagwörter bekommen. Damit man die einzelnen Schlagwörter besser erkennen kann, hab ich sie fett gemacht.

Hier sind die Schlagwörter von Lukas:

  • Drückendes Nichtstun
  • Rastlosigkeit
  • Holz
  • Trübe

Im ersten Moment nachdem er die Kiste geöffnet hatte, erstarrte sein ganzer Körper und er brauchte ein paar Sekunde, bis er sich wieder gefangen hatte. Er kannte jedes einzelne Stück in der Kiste und wenn ihn jemand danach fragen würde, könnte er Jedes bis in kleinste Detail beschreiben.
Die Sachen aber jetzt wieder in echt zu sehen, raubte ihm fast den Atem und eine Rastlosigkeit macht sich ihm breit, die ihn fast drohte aufzufressen.
Er nahm einen großen Schluck Wein, bevor er begann sich alle Sachen aus der Kiste nach all den Jahren wieder anzusehen, auch wenn es ihn unendlich schmerzte.
Als Erstes nahm er das Amulett aus Holz heraus und betrachtet es sehr lange und eingehend in seiner Hand. Es hatte die Form einer Sonne und jeder einzelne Strahl, der von ihr ausging, füllte sein Herz mit ein bisschen Wärme und ein kleiner Funken Hoffnung keimte ihn im auf.
Es kam ihm vor als wäre es gestern gewesen, als er aus dem dunklen und eckigen Holz, diese runde, strahlende Sonne und geschnitzt hatte, die aussah, als würde sie den dunklen Raum ein wenig heller erscheinen lassen.
Als Nächstes schaute er sich die Fotos an, die nach so langer Zeit ihre Farbe ein wenig verloren hatten und aus einer anderen Zeit zu stammen schienen. Doch er konnte sich noch gut daran erinnern, wann und wo man sie aufgenommen hatten.
Eins zeigte ihn, als er noch jünger war mit seinem Vater Arm in Arm, wie sie in ihrem Garten stehen und unbeschwert in die Kamera lächeln. Ein anderes Bild zeigte ihn mit seiner Frau, wie sie am Tisch sitzen und sich verliebt in die Augen schauen. Wie konnte es soweit kommen, dachte er sich, hatte er damals wirklich die richtig Entscheidung getroffen. Eine Frage die sich er seit jenem Tag immer wieder stellte, seit der an diesem verlassenen Ort zum drückenden Nichtstun verdammt war.
Schon seine alten Weggefährten aus der Vergangenheit hatten ihm eine trübe Sicht auf die Dinge vorgeworfen, aber er hat sich von seinem Vorhaben nicht abbringen lassen. Tief in seinem Herzen wusste er auch, dass er damals richtig gehandelt hatte. Er musste endlich aufhören sich ständig Vorwürfe deswegen zu machen. Manche Dinge kann man einfach nicht mehr rückgängig machen, auch wenn man es sich von ganzem Herzen wünscht.

Wenn ihr wieder wollt, dass die Geschichte weitergeht, müsst ihr mir nur ein paar Schlagwörter schicken!

(Foto: WiseWanderer)

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