Effi Briest von Theodor Fontane

Bei meinem letzten Besuch im Sozialkaufhaus contact in Augsburg bin ich beim Durchstöbern der „alten“ Klassiker auf den Roman von Theodor Fontane gestoßen. Ein Buch das bestimmt viele von Euch schon in der Schule lesen haben. Ich bin während meiner Schulzeit leider nicht in diesen Genuss gekommen und war deshalb umso mehr gespannt, als ich die kurze Inhaltsangabe gelesen habe, wie mir wohl dieser Roman gefallen würde.

Die Geschichte handelt von Effi Briest, einer jungen Frau, die durch den Einfluss ihrer Eltern mit Innstetten, einem um einiges älteren Mann verheiratet wird. Fontane beschreibt, wie es der jungen Frau in ihrer Ehe ergeht und wie sie dabei den Verführungen eines anderen Mannes verfällt.

Der Roman hat mich von Anfang an gefesselt und die Hauptperson Effi Briest ist mir von Beginn ans Herz gewachsen. Man ist stiller Beobachter des Geschehens und hat doch immer das Gefühl mittendrin zu sein.

Der Roman spielt im 19. Jahrhundert. Die Zeit war eine völllig andere und manche Dinge aus dieser Zeit kommen uns heute fremd und eigenartig vor. Da stellt sich mich doch die Frage, wie sich wohl eine solche Geschichten in der heutigen Zeit zutragen hätte. Denn das Gefühl der Liebe, der Ablehnung und Verzweifelung hat auch heute noch Bestand und ist uns in der ein oder anderen Form sicher schon oft begegnet.

Den historische Hintergrund zu diesem Roman liefert Emil Hartwich, der am 27. November seinen 127. Todestag hatte.

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