Die gemeinsame Geschichte hat begonnen – Teil 1

Für die Fortsetzung der Geschichte, habe ich von trackordeon viele tolle Schlagwörter bekommen. Damit man die einzelnen Schlagwörter besser erkennen kann, hab ich sie fett gemacht.

Hier sind die Schlagwörter von trackordeon:

  • Perlmuttschimmer
  • Schlaflose Nacht, Blick aufs Meer
  • Ende vieler Pläne
  • Geschiebe (einerseits Geröll, andererseits Bewegung)
  • Hatte bisher meistens geholfen/gewirkt, aber die unangenehmen Aspekte überwuchern plötzlich die alte Gewohnheit
  • Wie lange noch? Was, wenn hier bald nur noch Flechten wachsen?

Ein kleiner schmaler Pfad, führte ihn entlang der steinigen Felsen zurück zu seinem Haus, dass nur schwer zu entdecken war, da es versteckt hinter einem Berghang stand.
Nach seinem kurzen Spaziergang fühlte es sich ein bisschen besser und die Last, die er mit sich herumtragen musste, fühlte sich nicht mehr ganz so schwer an. Doch dieses Gefühl hielt nicht lange an, denn in seinen Gedanken fürchtete er sich jetzt schon vor der nächsten schlaflosen Nacht.
Als er die Türe zu seinem Haus öffnete, beschlich in wieder dieses seltsame Gefühl, dass in seit ein paar Tagen einfach nicht mehr loslassen wollte. Konnte es sein, dass ihn die Vergangenheit nach so vielen Jahren hier an diesem verlassen Ort wieder einholen würde.
War das wirklich möglich?
Auch die Natur schien ihm immer deutlicher sagen zu wollen, dass dieser Ort kein Zuflucht für immer sein würde.
Er war ihm nicht entgangen, dass seit ein paar Wochen immer wieder kleine Geröllmaßen den Hang herunterkamen, diese schnelle und ungewöhnliche Bewegungen und das Geschiebe, der unberechenbaren Massen, machten ihm Angst und war ein weiterer Grund für diese unerträglichen schlaflosen Nächte.
Wie lange noch, würde das hier gut gehen, was wenn hier nur noch Flechten wachsen würden und das Haus schon längst unter dem ganzen Geröll verschwunden war und auch er sich wieder auf der Flucht ins Ungewisse befand.
Er wusste das dieser Tag irgendwann kommen würde, aber dass das so schnell sein würde, traf ihn dennoch völlig unerwartet.
Bisher hatte ihm immer die frische Luft und der Blick aufs Meer geholfen und ihm eine gewisse Ruhe verschafft und das Gefühl, dass es noch Hoffnung gab, aber in letzter Zeit wucherten die unangenehmen Aspekte und die seltsamen Dinge wurden immer erdrückender, sodass er plötzlich immer häufiger in die alten Gewohnheiten verfiel. Er hatte sich damals geschworen niemals mehr eine Flasche mit Alkohol auch nur anzusehen, aber die letzten Wochen und Tage trieben in regelrecht dazu.
Und auch heute konnte er nicht anders und machte sich eine Flasche Wein auf. Er holte sich ein Glas aus dem Schrank und schenkte sich die feuerrote Flüssigkeit langsam ein.
Es fragte sich auch diesmal, ob es das Richtige war und ob er es nicht lieber sein lassen sollte. Doch mit dem ersten Schluck waren alle seine Bedenken vergessen und er genoss, wie die rote Flüssigkeit seine Kehle hinunterfloss.
Er stellte sein Glas auf den Holztisch und holte ganz hinten aus dem Regal die kleine eckige Kiste, die mit Perlmuttschimmer überzogen war und so aussah, als hätte sie sehr lange im tiefen Ozean gelegen. Lange hatte sie dort unberührt gelegen, aber heute Abend musste er sie öffnen, er konnte einfach nicht anders.
Er öffnete sie ganz vorsichtig und musste wieder einmal daran denken, wie bedeutend der Inhalt der Kiste war und dass er trotzdem nicht einen Moment gezögert hatte, für sie alles aufzugeben, auch wenn dass für ihnen bedeutet hatte, dass das für viele seiner Pläne das endgültige Ende war.

Wenn ihr wollt, dass die Geschichte weitergeht, müsst ihr mir nur wieder ein paar Schlagwörter schicken!

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(2) Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Vielen Dank!
      Ich freue mich schon darauf deine Schlagwörter in die gemeinsame Geschichte einzuarbeiten und bin schon gespannt darauf, welche Richtung die Geschichte nehmen wird.

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