Die gemeinsame Geschichte – Freundschaft Teil 3

Für die Fortsetzung der Geschichte, habe ich von Lukas wieder viele tolle Schlagwörter bekommen. Damit man die einzelnen Schlagwörter besser erkennen kann, hab ich sie fett gemacht.

Hier sind die Schlagwörter von Lukas:

  • Überwachung
  • Bedrängnis
  • Plan

Er musste seine Familie verlassen, weil er keine andere Wahl hatte. Diese ganze Überwachung seiner Familie durch die Polizei, war zwar ein gut gemeinter Versuch gegen diese Übermacht anzukommen, aber er wusste, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis sie kommen würden. Sie würden seine ganzen Familie und ihn töten, da war er sich sicher und die wüsten Drohungen ließen da keinen Zweifel offen. Wenn man ihm vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass sein alles bester Freund ihn einmal verraten würde, er hätte demjenigen nicht geglaubt und ihn für verrückt erklärt.
Sie hatten damals gemeinsam als junge Männer in dieser Firma angefangen zu arbeiten und hatten sich richtig gefreut, dass sie nach ihrem Studium an der gleichen Uni, das große Glück hatten und auch noch in der gleichen Firma einen Job bekamen.
Zwar arbeiteten sie in unterschiedlichen Abteilung, aber das waren ihnen egal. Sie hatten es geschafft und waren in einer der größten und erfolgreichsten Firmen im Land untergekommen. Marc arbeitete in der Marketing-Abteilung und er als Computerspezialist im Rechenzentrum. Sie trafen sich regelmäßig zum Mittagessen und am Wochenende zogen sie gemeinsam um die Häuser.
Die Jahre vergingen und sie wurden erwachsen. Er heiratete seine Jugendliebe Sarah und Marc blieb auch im Alter, der smarte gutaussehende Junggeselle. Alles lief so wie er sich das vorstellt hatte, die Firma bezahlte ihn gut und er war sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Das verdiente Geld reichte dann auch nach ein paar Jahren, um Sarah ihr Traumhaus zu kaufen und wie ein einem kitschigen Film, machte Sarahs Schwangerschaft, das Glück dann noch perfekt.
Die kleine Sophie kam weniger später auf die Welt und ließ die Sonne noch ein wenig heller scheinen, alles war perfekt. Er hätte glücklicher nicht sein können. Deshalb fiel ihm wahrscheinlich im erstem Moment gar nicht auf, dass Marc mit der Zeit immer öfters in sein Büro kam und seine Hilfe brauchte. Am Anfang waren es Kleinigkeiten, mal sollte er ein Dokument für ihn finden, oder er brauchte die persönlichen Daten eines Kunden. Sachen die ihr eigentlich nicht rausgeben durfte, aber für seinen besten Freund, machte er eine Ausnahme. Mit der Zeit wurde es immer mehr, dazu kam auch noch, dass er das Gefühl hat, er wurde beschattet und ein gewisses Unbehagen, war seitdem sein ständiger Begleiter geworden.
Diese kleinen Aufträge von Marc brachten ihn mit der Zeit ganz schön in Bedrängnis, da er einfach nicht wusste, wie er mit dem Ganzen umgehen sollte. Auf der einen Seite durfte er die Sachen nicht rausgeben, auf der anderen Seite, war Marc sein bester Freund und er wollte ihn nicht enttäuschen. Diese Freundschaft war ihm neben seiner Familie das Wichtigste auf der Welt. Aber irgendwas war seit ein paar Monaten anders zwischen ihnen geworden, dass spürte er genau. Irgendwas stimmte mit Marc nicht, er war nicht mehr so fröhlich wie sonst und er hat das Gefühl er verheimlichte etwas vor im. Er wirkte abwesend und verängstigt und redete nur nach das Nötigste. So kannte er ihn gar nicht und er wusste er musste herausfinden, was da los war. Hätte er damals nur einen Plan gehabt, um die Sache richtig anzugehen, dann wäre wahrscheinlich alles ganz anders gekommen und Marc und seine Familie würden jetzt gemütlich im Garten sitzen und über die alte Zeiten reden.

Wenn ihr wieder wollt, dass die Geschichte weitergeht, müsst ihr mir nur wieder ein paar Schlagwörter schicken!

(Foto: photoholicx)

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