Die gemeinsame Geschichte – Das Gefühl Teil 4

Für die Fortsetzung der Geschichte, habe ich von Markus wieder viele tolle Schlagwörter bekommen. Damit man die einzelnen Schlagwörter besser erkennen kann, hab ich sie fett gemacht.

Hier sind die Schlagwörter von Markus:

  • Gefühl
  • Staubsauger
  • Marionette

Nachdem er alle Bilder angeschaut hatte legt er sie zur Seite, eigentlich hätte er eine Pause gebraucht, da ihn die ganze Sache doch ziemlich mitnahm. Aber er wollte ich nicht, irgendetwas in ihm sagte, dass er etwas übersehen hatte. Er hatte die ganze Papiere, die in dieser Kiste lagen, schon viele, viele Male angeschaut, ob er nicht doch was übersehen hatte und noch eine geringe Chance bestand, irgendwie aus dem ganzen Schlamassel raus zukommen.
Dabei musste er an sein gewagtes Vorhaben vor ein paar Jahren zurückdenken. Nachdem ihn das Gefühl einfach nicht mehr losgelassen hatte, dass mit Marc irgendetwas nicht stimmte, hielt er es eines Abends einfach nicht mehr aus. Marc hatte sich kurz zuvor von ihm verabschiedet und ihm einen schönen Abend gewünscht. Er wartete noch eine Weile bis auch seine Kollegen alle weg waren und er schließlich ganz alleine im Büro war. Er schnappte sich seine Tasche und schlich lautlos durch die Gänge zu Marcs Büro. Er war unendlich dankbar, dass ihm auf dem Weg dorthin niemand begegnet war. Nachdem er in Marcs Büro war, schloss er leise die Tür und macht sich daran sämtlich Schubladen an Marcs Schreibtisch zu durchsuchen. Als er so die Schubladen durchwühlte schoss im durch den Kopf, dass er ja eigentlich gar nicht wusste wonach er suchte. Also setzte er sich erst einmal an den Schreibtisch, nachdem er überlegte nach was eigentlich suchen sollte, viel ihm auf einmal das blickende Licht am Rechner auf. Sein Gewissen sagte ihm, dass er nicht einfach Marcs Rechner durchsuchten konnte, aber er musste endlich wissen was los war.
Mit ein paar geübten Handgriffen war er im Herzstück von Marcs Rechner, auch wenn er wusste, dass ihm die Aktion einigen Ärger einhandeln könnte. Das Blinken stammt von einer neuen E-Mail Nachricht. Er klickte auf die E-mail und las, was dort in großen Buchstaben stand: „Die Sache ist erledigt, John kommt uns nicht mehr in die Quere.“ Er sah, dass im Anhang noch ein Video war, er hat jetzt aber keine Zeit es anzuschauen. Erstmal musste er sich die ganzen Ordner auf dem Rechner genauer ansehen. Er durchsuchte alle Ordner, bis er auf Einen stieß, der sämtliche Dateien mit Namen enthielt, die ihm irgendwie bekannt vorkamen. Er dachte nicht lange nach und kopierte alle Dateien, die ihm irgendwie wichtig erschienen, zusammen mit dem Video aus der E-mail, auf einen Stick. Nachdem er sich versicherte hatte, dass das Büro so aussah, wie er vorgefunden hatte, schliche er sich nach draußen und fuhr so schnell er konnte nach Hause. Gut, dass Sarah und die kleine Sophie bei seiner Mutter zu Besuch waren, so konnte er sich ungestört die ganzen Sachen anschauen.
Er setzte sich an den Rechner, steckte den Stick ein und öffnete das Video. Darauf war ein Mann zu sehen, der auf einem Stuhl saß und gefesselt war. Er schaut einfach stumm in die Kamera, dann ein ohrenbetäubender Knall und der Mann sackt auf seinem Stuhl zusammen und ein feuerroter Fleck breitete sich schnell auf dem Hemd des Mannes aus. Das musste John sein, dachte er. Der Blick von ihm lies ihn nicht mehr los und er einfach fassungslos, dass er gerade Zeuge eines Mords geworden war. Nachdem er ein paar Minuten einfach nur da saß und dachte, dass ihn sein Gefühl doch nicht getäuscht hatte, wurde die wage Vermutung nun bittere Erkenntnis und er konnte es kaum fassen.
Aber mit so etwas hatte er einfach nicht gerechnet. Nachdem er sich ein bisschen beruhigt hatte, macht er sich daran die ganzen Dateien anzuschauen. Je mehr er sich anschaute um so unwohler wurde ihm. Die ganzen Namen die dort auftauchten waren die Selben, mit denen Marc zu ihm kam und irgendwelche persönliche Daten und Kontakte wissen wollte. Zu den Namen gab es passende Dokumente mit Kontoauszügen bei denen unvorstellbare Summen, von einem auf das andere Konto überwiesen wurden. So langsam begriff er, was hier vorging, er war ein winziger Teil von diesen dunklen Geschäften geworden, ohne es zu ahnen, oder zu wissen. Marc hat ihn als Marionette benutzt und hatte die Fäden, wie ein geübter Puppenspieler gezogen. Er wusste zwar nicht, was genau hinter all dem steckte, aber er wusste, dass er das herausfinden musste, auch wenn es vielleicht nicht ganz ungefährlich war. Zu Polizei jedenfalls konnte er nicht gehen, die würden ihm nicht glauben, dass er von nichts gewusst hatte. Erstmal musste er den Stick bis morgen verstecken. Er lief durchs Haus und suchte ein geeignetes Versteck, da fiel ihm der Staubsauger ins Auge. Er nahm den Deckel ab und steckte den Stick in den Staubsaugerbeutel, da würde ihn bestimmt niemand suchen und bis morgen war es das beste Versteck, das er auf die Schnelle finden konnte. Während er den Staubsauger im Schrank verstaute, wusste er auf einmal zu wem er gehen musste. Er nahm das Telefon und rief seinen Vater an.

Wenn ihr wieder wollt, dass die Geschichte weitergeht, müsst ihr mir wieder ein paar Schlagwörter schicken!

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